Sonntag, 12. Juni 2011

„Ich hab...FERNWEH!“...

...Passend zu Herbert Grönemeyer's Song vom aktuellen Album „Schiffsverkehr“ dachte sich Katja, dass man die gemeinsame Reise in den Westen der USA (eigentlich war ja der Osten mit New York und co angedacht, aber eine nicht näher genannte irische Kapelle hatte andere Pläne für die Pfingstferien 2011) mit einem seiner Konzerte beginnen könnte. Schließlich lag das Stadion ja auf dem Weg zum Flughafen. Vor allem Bettina freute sich sehr auf knapp 3 Stunden Grönemeyer pur inklusive seinem typischen Kauderwelsch ;).

So denn waren wir am Abend des 11. Juni in der Commerzbankarena zugegen um, ich kann hier gerne Marc zitieren, „Grönemeyer, du Konzertgott!“ resümieren zu können. Ich möchte es aber nicht mit diesem eigentlich alles sagenden Fazit auf sich belassen, sondern noch ein wenig ausführen, warum auch ich, als relativer Gelegenheitshörer und -fan, zu dieser Schlussfolgerung kam. Zum Einen wäre da die Bühne erwähnenswert, die sich, ganz am Albumtitel orientierend, als Sechsmaster entpuppte wenn man die Konstruktion der Boxen und die Aufhängung der Leinwände betrachtete. Als „Planken“ ragten 2 Laufstege ins Publikum rein, die sehr (!) häufig und gut von Herbert und seiner prächtig aufgelegten Band genutzt wurde.








Das Wichtigste bei einem Konzert sind aber immer noch die Musik – und die stand natürlich im Mittelpunkt. Wenn ich mich recht entsinne, fing Herbert gleich mit 3 Songs vom aktuellen Album an, was auch nicht wirklich üblich ist. Fast unüblich für diesen Fakt war da die Stimmung im Stadion: grandios! Und so ging es dann auch die nächsten fast 3 Stunden weiter (Bettina meinte grade, ich schreibe schon viel zu viel, aber ihr seid bestimmt hoch interessiert dabei, da bin ich sicher! Aber ok, dann kürze ich halt etwas ab....): bunt gemischt brachte Herbert alte Hits und neue Songs, Balladen wie Publikumslieblinge in einer sehr stimmigen Setlist unter. Persönliche Highlights waren hier „Fernweh“ (Bettina's Lieblingssong), „Lass es uns nicht regnen“, „Zeit, dass sich was dreht“ (überraschenderweise, denn das Lied mag ich sonst eher nicht), „Bleibt alles anders“, „Nur zu Dir“ und „Demo (Letzter Tag)“ (Katja).







Besonders die Hits „Männer“ und „Was soll das?“ (natürlich noch einige mehr) brachten das Stadion zum mitklatschen und mitsingen – unglaubliche Stimmung und Atmosphäre. Auch Herbert empfand das so und hat mehrmals gestenreich erklärt, wie toll er das grade alles findet. Dementsprechend gut drauf leistete er sich auch einen Verspieler in einem Lied, was er locker und salopp ausgedrückt mit „Scheiße“ kommentierte. Auch vor der letzten (oder vorletzten?) Zugabe nahm er das vom Publikum angefangene „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ gerne mit und vertonte es als Intro zum Song. Ja, es war ein wunderschöner Tag.

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