Nach einem Minifrühstück bei schon knapp 40 Grad verließen wir Twentyninepalms und fuhren viele, viele Kilometer geradeaus durch die Mojave-Wüste in Richtung Nevada. Wir entschlossen uns absichtlich für die Pampa-Route um so endlich mal für uns zu sein ;). So ging es 3 Stunden durchs Nirgendwo mit tollen Panoramablicken.
Gegen Mittag erreichten wir die Stadtgrenze von Las Vegas. Aufgrund eines Kommunikationsproblemes fanden wir nicht direkt den Weg zum ersten Fotoshooting, dem "Welcome to Las Vegas"-Schild am Ende des Strip. Touris aus Sachsen sind für das Bild verantwortlich ;).
Im Anschluss bewies Bettina mal wieder, dass sie die geborene Reiseplanerin ist, denn unser Weg führte uns nun quer über den Strip ins Nirgendwo von Nevada. Ok, nur 17 Meilen ins Nirgendwo. Denn dann bogen wir in den Red Rock State Park (nicht zu verwechseln mit dem von der U2 Live-LP, auch wenn dies laut Bettina niemanden interessieren wird ?!) ein und waren erst mal geplättert. Nicht von der Aussicht sondern (erneut) von der Hitze. 40 Grad und weit und breit kein Schatten. Dafür aber ein kleiner Windhauch, der mit dem eines Föns vergleichbar war.
Im State Park fuhren wir verschiedene Aussichtspunkte an und ließen ein ums andere Mal die Kinnlade und die Erdanziehungskraft miteinander verschmelzen. Unglaublich mal wieder, was die USA an Landschaft zu bieten hat!
Dann kam der schwierige Teil des Tages: Die Autorückgabe. Laut Info war sie in "unserem" MGM Grand Hotel - nur wo??? Wir fuhren gefühlt dreimal ums Hotel herum ohne auch nur ein Schildchen von unserem Mietwagenanbiete zu sehen. Also mal so geparkt und dann in der Lobby (!) des Hotels endlich einen Counter zu sehen. Die Dame erklärte uns dann, dass man ganz nach oben im Parkhaus fahren müsse und dann bei den nummerierten Parkplätzen parken solle. Wir also hochgefahren und dann doch tatsächlich mit Minischildchen versehene nummerierte Parkplätze gefunden.
Kurz vor 17 Uhr waren wir dann in unserem wirklich schönen Hotelzimmer im MGM (der Weg hierher erinnerte an Wien von der Strecke her...), um dann gleich das Grand Buffet dort zu entern - schließlich hatten wir seit dem Frühstück nichts mehr intus bekommen. Vollgefressen (hat immerhin 30 Dollar pro Person gekostet) schleppten wir uns dann zum ersten Teil unserer Hoteltour und besuchten das Excalibur, Luxor und New York New York. Im MGM wollten wir dann noch die Löwen sehen, die machen aber grade wohl auch Urlaub...
Last but not least noch die zwei Erkenntnisse des Tages:
1- Handtücher werden ortsbedingt sehr schnell trocken
2- Klimaanlagen sind eine tolle Erfindung
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